Skip to Content

Schimmel Auf Blumenerde: Vorbeugen Und Entfernen Mit Unseren Tipps!

Schimmel Auf Blumenerde: Vorbeugen Und Entfernen Mit Unseren Tipps!

Es ist nicht selten, dass wir auf der Erde unserer Pflanzen eine Art von Ablagerungen bemerken. Dies kann ein Pilzbefall (Schimmelbefall) sein oder auch Kalkablagerungen, doch wie kann man diese Schimmel auf Blumenerde unterscheiden?

Und was können Sie tun, um die Topfpflanzen von dem Schimmel zu befreien? Noch wichtiger, was kann man für die Vorbeugung machen?

Hier finden Sie unsere Tipps und Tricks für Schimmel auf Blumenerde, was die Ursachen sind und wie kann man das Problem lösen, wenn die Blumenerde schimmelt. So wird ihre Zimmerpflanze immer gesund und schön bleiben.

Wie kann man Schimmel von Kalkablagerungen unterscheiden?

Zunächst sollte man sich bewusst sein, dass nicht jeder Belag sofort Schimmel ist. Für die Pflanzenbesitzer ist es sehr wichtig, dass sie den Schimmel von Kalk auseinanderhalten können.

Denn der Vorgang für diese beiden Zustände ist ganz anders. Denn das Problem mit dem Kalk löst man ziemlich einfach.

Kalk oder andere Mineralien können sich auch einfach auf der Oberfläche festhalten. Es gibt dazu einen einfachen Grund, wenn sie normales Leitungswasser als Gießwasser benutzen, kann es zum Kalkbelag ziemlich einfach kommen.

Wie viel Kalkanteil hat das herkömmliche Wasser?

Das herkömmliche Wasser in den meisten Haushalten hat einen zu großen Kalkanteil für Pflanzen.

Das Wasser dringt tief in das Pflanzgefäß ein und mit der höheren Temperatur wird das Wasser auch ausdünsten, doch der Kalk wird auf der Oberfläche bleiben als weißer Belag.

Um festzustellen, ob es sich wirklich um Kalk oder Schimmel-Befall handelt, kann man einfach einen Test machen. Nehmen Sie sich ein Holzstäbchen und kratzen Sie vorsichtig etwas Belag von der Oberfläche.

Wenn der Belag ziemlich trocken ist und stark krümelt, dann handelt es sich um herkömmlichen Kalk. Dieses Problem kann man einfach lösen, denn man muss nur die obere Schicht der Erde entfernen und bei Bedarf neue Erde auffüllen, so einfach gehts.

Wie sieht Schimmel im Blumentopf aus?

Der Schimmelbefall auf der Blumenerde kann ziemlich den Kalk ähneln von dem Aussehen, wenn man es näher betrachtet, kann man genau feststellen, dass es sich um Schimmel handelt.

Auch hier kann man den Test einfach durchführen, mit einem Holzstäbchen oder Löffel. Kratzen Sie einfach von der Oberfläche ein bisschen von dem weißen Belag ab.

Wenn Sie merken, dass der Belag weich ist und eher an Flaum erinnert, dann wird es sich um den Schimmel handeln. Besonders wenn dieser Belag etwas feucht ist und ein bisschen unangenehm riecht, dann ist es eine sichere Anzeige, dass es sich um Schimmelsporen handelt.

Der Schimmel tritt auf in kreisrunden Kolonien und anhand auch dieses Faktes kann man nur von dem Aussehen schließen, dass es sich um Schimmel handelt.

Sie können sich auch ein Foto von Schimmel auf Blumenerde ansehen und auch damit ihre Pflanzenerde vergleichen. Besser ist es auf Nummer sicherzugehen, denn der Schimmel ist nicht harmlos für die Pflanzen, auch für die Gesundheit der Menschen.

Schimmel auf der Blumenerde: Wie gefährlich ist das?

Zunächst werden wir auf die Gesundheit der Pflanzen sich fokussieren. Der Schimmel wird kein Problem darstellen, wenn es um ausgewachsene Pflanzen geht.

Denn diese Pflanzen haben ihr Gleichgewicht gefunden und ihre Wurzeln sind stark genug, sich die nötigen Nährstoffe und das Wasser von der Erde herauszuziehen. Doch bei den Jungpflanzen sollte man vorsichtig sein.

Denn diese Pflanzen geraten leichter ins Ungleichgewicht und sie haben es schwerer mit dem Aufnehmen der nötigen Nährstoffe. Da die Pilze sich auch von diesen ernähren, kann es zu einer größeren Konkurrenz kommen, was die Aufnahme von Nährstoffen angeht.

Danach haben wir auch die Auswirkung auf die Gesundheit der Menschen. Bei Personen, die ein gutes und stabiles Immunsystem haben, muss man sich nicht Sorgen machen.

Doch bei denen, die zum Beispiel Asthma haben oder andere gesundheitlichen Probleme, kann der Schimmel zu einer Verschlimmerung führen. Das Wohnen mit Schimmel für eine längere Zeit kann auch bei den gesünderen Menschen zu Problemen führen, wie Kopfschmerzen oder Müdigkeit.

Also immer ein Auge auf die Topfpflanzen-Erde behalten und immer prüfen, ob es sich um Kalk oder Schimmel handelt.

Ursache: Warum schimmelt die Blumenerde?

Schimmel auf der Blumenerde ist leider nicht eine Seltenheit und kein Phänomen. Jeder, der Zimmerpflanzen in der Wohnung hat, der hat das schon erlebt, ein weiser Belag im Topf.

Schimmelsporen sind überall um uns, sie verbreiten sich am meisten von der Luft aus. So kann der Pilz (Pilzsporen) auch in die Blumenerde gelangen und sich da einnisten, nicht nur auf der Oberfläche, sondern auch tiefer im Substrat.

Zudem können verschiedene Ursachen zu der Schimmelbildung zusätzlich führen, sodass sich der Pilz in der Blumenerde wohlfühlt und so kann er sich immer mehr verbreiten.

Hier werden wir Ihnen die häufigsten Ursachen vorstellen, die zu dem Schimmel auf Blumenerde führen können. So können Sie auch anhand dieser Informationen dem Schimmelbefall gut vorbeugen!

Schimmel Ursachen: Diese Sachen sollten Sie unbedingt vermeiden!

  • Großzügiges Gießverhalten: Hobbygärtner oder Profigärtner meinen es manchmal zu gut mit ihren Pflanzen. Zu viel Feuchtigkeit kann nicht nur zum Faulen der Wurzelballen führen, sondern auch zum Schimmel auf Blumenerde. Genauso ist es auch im Garten, wenn man es mit dem Gärtnern zu gut meint, kann man schnell mit dem Wasser übertreiben. Denn wenn der Feuchtigkeit-Level zu hoch ist, da fühlen sich die Schimmelpilze sehr wohl und da verbreiten sie sich auch schneller. Also mit dem Gießen der Pflanzen-Arten immer aufpassen und immer die Feuchtigkeit der Erde testen.
  • Wärme und Hitze: Bei höheren Temperaturen, wenn es im Zimmer zu warm ist, kann der Schimmelbefall vorkommen. Denn in diesen Bedingungen fühlt sich der Pilz bei der Pflanze immer wohler. Zusätzlich, wenn man die Wärme und die zu hohe Feuchtigkeit kombiniert, da ist es für den Schimmel wie ein Traum. Die Sporen der Pilze können sich tief bei der Topfpflanze einnisten, nicht nur auf der oberen Schicht und da kann es nur schwieriger sein, sich von dem Befall zu befreien.
  • Qualität der Blumenerden: Auch die Qualität der Blumenerde oder Topfpflanzen-Erde kann eine Ursache sein, warum sich der Schimmel ansammelt und einnistet. Denn die weniger qualitative Erde kann nicht so gut die natürliche Balance halten. Schnell kommt das Substrat aus dem Gleichgewicht und so kommt es zu den perfekten Bedingungen, wenn es um Schimmel kommt.
  • Zu großer Anteil von Humus oder Kompost im Blumentopf: Alles, was wir der Pflanze zusätzlich dazugeben, kann ein Grund sein für Schimmel auf Blumenerde. Besonders natürliche und organische Stoffe sind für den Befall des Schimmels anfällig, denn diese bieten die perfekten Bedingungen, damit sich der Schimmer in der Blumenerde einnistet.

Schimmel auf Blumenerde: So geht man vor Schritt für Schritt!

Wenn Sie festgestellt haben, dass sich bei Ihnen auf den Zimmerpflanzen der Schimmel verbreitet hat, dann keine Panik, alles ist lösbar. Schimmel auf Blumenerde ist nicht das Ende der Welt und ihre Pflanzen werden das überleben.

Hier finden Sie einen kleinen Ratgeber mit vielen Tipps und Tricks, wie man den Schimmel aus der Blumenerde schnell entfernen kann. So werden Ihre Pflanzen immer schön sein und vor allem gesund!

Schritt 1: Die Pflanze ins freie stellen

Sofort, als Sie bemerkt haben, dass Schimmel auf Blumenerde ist, sollten Sie schnell die Pflanze auf der Wohnung ins Freie setzen. Danach sollten Sie gut den Raum, wo die Pflanze stand, durchlüften.

So gehen Sie sicher, dass keine Partikel von dem Schimmel mehr in der Luft herumschwirren. Auf diese Weise werden Sie nicht nur Ihre Gesundheit schützen, sondern auch die Pflanzen vor einem neuen Befall.

Schritt 2: Den Schimmel von der Blumenerde entfernen

Nachdem Sie die Pflanze ins Freie gestellt haben, sollten Sie mit dem Entfernen des Schimmels beginnen. Dazu sollten Sie die Pflanze auf dem Topf nehmen und vorsichtig den Schimmel von der Oberfläche kratzen.

Dazu können Sie einen einfachen Küchenlöffel nehmen oder ein Küchenmesser. Hier arbeiten Sie wirklich sorgfältig und man sollte jede Ecke der Pflanze und der Blumenerde gut durchsuchen.

Denn der Schimmel kann sich auch in den Luftlöchern der Blumenerde gut verstecken. Lassen Sie sich also Zeit für diese Arbeit, denn je sorgfältiger Sie den Schimmel entfernen, desto weniger sind die Chancen, dass er wiederkommt.

Danach sollten Sie auch die übrigen losen Erd-Stücke des Topfballens gründlich entfernen. Nichts sollte übrig bleiben an dem Topfballen, damit die Pflanze sich gut und gesund im neuen Substrat entwickeln kann.

Schritt 3: Den Topf gründlich säubern und die Pflanze umtopfen!

Nachdem Sie die Pflanze bis zu der Wurzel gut gesäubert haben, ist es an der Zeit, auch den Topf gut und gründlich zu säubern. Denn es nützt nichts, wenn auch der Topf von Schimmelsporen befallen ist und man die Pflanze wieder herein setzt.

Ein tolles Hausmittel für das Säubern des Topfes/Kübels ist gewöhnlicher Essig. Nehmen Sie eine gute und harte Bürste und wärmen Sie die Essiglösung ein bisschen auf.

Dann gründlich den Topf säubern, von außen und von innen. Gehen Sie sicher, dass Sie jeden Millimeter des Topfes erreichen, also lieber sich hier Zeit lassen.

Danach gut ausspülen, und zwar mehrmals mit warmem Wasser. Wenn der Topf gut getrocknet ist, setzen Sie neue Qualitätserde in den Topf herein und pflanzen Sie ihre Zimmerpflanze aus Neues.

Natürlich nicht die Pflege der Pflanze vergessen nach dem Umtopfen. Gut angießen und mit den nötigen Nährstoffen bereichern. Lassen Sie die Pflanze ein bisschen an der frischen Luft stehen, bevor Sie diese ins Haus wiederbringen.

Kann man verschimmelte Erde noch verwenden?

Ja, man kann die Erde, die vom Schimmel angefallen wurde, noch benutzen. Doch Sie sollten ein paar Vorkehrungen treffen, bevor man die Pflanzenerde wieder benutzen kann.

Zunächst sollten Sie die Erde ein paar Tage gut austrocknen lasse, denn das mögen die Schimmelpilze gar nicht. Sie werden merken, dass der Schimmel immer mehr verschwindet.

Diese Methode können Sie auch nutzen, wenn Sie die Erde im Sack so gekauft haben. Einfach die Packung öffnen und in die pralle Sonne stellen für ein paar Tage.

So gehen Sie sicher, dass das Substrat völlig trocken ist. Denn erst da wird man feststellen, dass der Pilzbefall nicht mehr in der Erde ist. Die Trockenheit ist der Feind Nummer 1 für den Schimmel!

Schimmel Vorbeugung: Das können Sie tun!

Damit es erst gar nicht zum Schimmel auf Blumenerde kommt, kann man ein paar Vorkehrungen treffen. So werden Sie sich in den meisten Fellen die Mühe um das Umtopfen und die Entfernung des Schimmels sparen.

All diese Tipps werden leicht machbar sein und ohne zusätzliche Mühe werden Sie immer eine gesunde und wunderschöne Pflanze haben. Wenn man von Start an alles richtig macht, dann muss man sich um den Schimmel keine Sorgen machen!

Schimmel auf Blumenerde vorbeugen mit diesen Tipps:

Gute und qualitative Blumenerde benutzen

4.-Die-Erde-von-Schimmel-und-Schadlingen-befreien

Die Qualität der Blumenerde ist sehr wichtig, damit sich der Schimmel nicht leicht in dem Substrat einnisten kann. Denn die hochwertigere Erde hat ihr besonderes Gleichgewicht, das es für die Pilze schwierig macht.

Die Zusammensetzung dieser Blumenerde verhindert das die Lockerheit mit der Zeit absinkt und das die Erde zu schwer und zu wenig durchlässig wird.

Drainage und Durchlässigkeit der Erde

Richtige-Erde-als-Basis-fur-Kletterpflanzen

Staunässe ist wie ein “Willkommen Zeichen” für den Schimmel. Also sollte man auf die Durchlässigkeit der Erde besonders achten. Immer ein bisschen Sand, Kies oder Blähton ins Substrat mischen, je nach Sorte der Pflanze.

So wird das Wasser sich nicht im Substrat zu lange aufhalten und die Pflanze wird nur das nötigste bekommen. Auch die Drainage ist sehr wichtig, also achten Sie das ein Loch im unteren Teil des Topfes ist. Das ist eine zusätzliche Sicherheit, dass keine Staunässe entstehen kann.

Mit dem Wasser nicht übertreiben

Welche-Friedhofs-Blumen-brauchen-wenig-Wasser_

Natürlich, die nächste Regel ist, dass man mit dem Wasser nicht übertreibt. Wir lieben doch alle unsere grünen Freunde, aber zu viel vom Guten kann den Pflanzen schaden. Immer besonders aufmerksam die Pflanzen gießen und besonders auf die Art und Sorte der Pflanze achten.

Diese Informationen werden Ihnen besonders helfen, um abzuschätzen, wie viel Wasser die Pflanze wirklich braucht. Um auf Nummer sicherzugehen, können Sie sich auch ein kleines Bewässerungssystem bauen.

Das wird Ihnen die Bewässerung deutlich erleichtern, denn so werden die Pflanzen nur das nötigste vom Wasser nehmen und überflüssiges Wasser wird nicht im Substrat landen.

Immer die Erdoberfläche austrocknen lassen

erde-zum-umtopfen

Wenn Sie lieber selber gießen, dann können Sie einfach einen Fingertest machen, bevor Sie das nächste Mal gießen. Prüfen Sie so, ob die Oberfläche der Blumenerde feucht oder trocken ist.

Am besten ist es für die Pflanzen und die Vorbeugung des Schimmels, dass die Oberfläche der Erde immer ein bisschen austrocknet.

Denn so werden Sie sichergehen, dass die Pflanze nicht in Staunässe stehen wird und so werden Sie auch den Schimmel vermeiden.

Den Raum immer gut lüften

Zamioculcas-am-Fenster

Frische und kühle Luft ist immer ein Helfer, wenn es um die Vorbeugung von Schimmelpilzen geht. Denn die Pilze mögen es eher, wenn es stickig ist, warm und hohe Luftfeuchtigkeit ist.

Mit dem täglichen Lüften werden Sie die gewünschten Bedingungen von den Schimmelpilzen schnell und einfach zerstören. Auch für jede Pflanzensorte wird die frische Luft ein toller Vorteil sein.

Die Zimmerpflanzen immer Umtopfen

Peperomia-Polybotrya-umtopfen_-So-gehts

Einer der besten Tipps, was wir für Sie haben, wenn es um die Vorbeugung des Schimmels auf der Blumenerde geht, ist das Umtopfen. Denn so werden Sie von Zeit zu Zeit der Pflanze einen neuen Start ermöglichen und der Schimmel wird keine Chance haben, sich erst einzunisten.

Dies ist auch nicht nur für die Vorbeugung gut, sondern auch für die Entwicklung der Pflanze. Denn mit neuer und frischer Erde wird man der Pflanze alle nötigen Nährstoffe bieten und die Erde wird nicht zu schwer auf der Wurzel stehen.

Denn mit der Zeit wird die Erde immer schwerer und sackt im Topf ein bisschen ein. Das kann für die Wurzelballen ein Problem darstellen, denn wenn nicht genug Platz ist, kann sich die Pflanze nicht gut entwickeln. Es ist auch schwerer, an das Wasser und die Nährstoffe heranzukommen.

Schimmel-Auf-Blumenerde-1